Glossar

Lattenrost 100x200 – Doppelpack zum Riesenglück

Illustration: Ein Raum von oben. Darin steht ein Bett mit Lattenrost 100x200

Die Unterfederung, das Lattengestell und der Federrahmen – bei diesen Synonymen herrscht Einigkeit über die Wahl des richtigen Artikels. Beim Lattenrost hingegen scheiden sich die Geister. Also nicht die des Dudens, hier ist der Fall klar: Der Lattenrost ist ausschließlich maskulin zu verwenden – das Lattenrost existiert in der deutschen Sprache nicht. Auch der Lattenrost 100x200 richtet sich danach. Neben der Grammatik gibt es weiteres Bemerkenswertes rund um den Lattenrost.

Lattenrost 100x200 – doppelt hält besser

Illustration: Ein Doppelbett mit zwei Lattenrost 100x200, darüber schwebt eine BODYGUARD Matratze
Die Matratze 100x200 gehört nicht zu den Kassenschlagern unter den Matratzengrößen. Der Lattenrost 100x200 hingegen ist sehr beliebt. Das liegt vor allem daran, dass er bevorzugt im Doppelpack verkauft wird. Zwei Lattenroste dieser Größe sind die ideale Unterfederung für die komfortable King-Size Matratze 200x200.

Handelsübliche Lattenrost-Größen

Im Gegensatz zu Matratzen ist das Größenspektrum von Lattenrosten begrenzter. Der Lattenrost 100x200 ist eine von insgesamt fünf handelsüblichen Lattenrostgrößen:

Für Betten mit Größen ab der Matratze 160x200 müssen zwei kleinere Lattenroste angeschafft werden. Die maximale Länge von Federleisten sollte 140 cm nicht überschreiten. Längere Leisten würden nicht mehr über die gesamte Länge federn, sondern zum Durchhängen oder Brechen neigen. Die Federleisten beim Lattenrost 100x200 haben hingegen eine ideale Länge für genügend Stabilität und Flexibilität.

Lattenroste mit Überlänge

Für Betten, die nicht der Standardlänge von 200 cm entsprechen, bieten viele Hersteller auch längere oder kürzere Lattenroste an. So etwa für das ältere Bettenmaß von 190 cm oder Überlängen von 210 cm und 220 cm. Das Angebot bei abweichenden Bettlängen ist allerdings häufig auf die meistverkauften Matratzenmaße beschränkt. Der Lattenrost 100x200 cm gehört aufgrund seiner Beliebtheit meist zu den in Überlänge erhältlichen Größen. Ebenso sind die Unterfederung der Matratze 90x200 und die Maximalbreite für Lattenroste 140x200 besonders gefragt und daher leichter in Überlänge erhältlich.

Lattenrost 100x200 – die richtige Federung

Illustration: eingespannte Federleisten (oben) und aufgesetzte Leisten (unten)Unabhängig von der Lattenrostgröße sollten Sie darauf achten, dass die Federleisten des Lattenrosts so montiert sind, dass sie auf dem Rahmen aufliegen und nicht darin eingespannt sind. Nur aufliegende Leisten garantieren Ihnen eine Federung über die komplette Liegefläche.

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Im Singlebett mit einem Lattenrost 100x200 genießen Sie bei aufliegenden Federleisten über die gesamte Breite den Effekt Ihres Lattenrosts. So werden Gelegenheitsbesuche und Ausnahmenächte zu zweit auf der Singlematratze nicht zur absoluten Strapaze. Bei im Rahmen eingespannten Federleisten liegen Sie am ungefederten Bettrand härter. Das kann zu einer Fehlempfindung führen, bei der Sie trotz intakter Matratze eine Liegekuhle verspüren.

Nutzen Sie zwei Lattenroste mit nicht auf dem Rahmen aufliegenden Leisten für Ihr Doppelbett, entsteht in der Bettmitte ein ungefederter Bereich. Dieser kann selbst bei einer durchgehenden King-Size Matratze 200x200 als störend empfunden werden.

Lattenrost ist nicht gleich Lattenrost

Eine gute Unterfederung sollte stabil und flexibel sein. Das kann mit unterschiedlichen Materialien und Bauweisen erreicht werden. Weiterhin ist es wichtig, dass der Lattenrost die Belüftung der Matratze sicherstellt und Schimmel im Schlafzimmer vorbeugt.

Material: Lattenrost aus Holz, Metall oder Plastik

Lattenroste gibt es aus unterschiedlichen Materialien. Der am weitesten verbreitete Werkstoff ist der Holzlattenrost. Das richtige Holz spielt eine entscheidende Rolle. Viele Hersteller sparen hier und bieten Lattenroste aus Birkenholz an. Achten Sie beim Kauf eines Holzlattenrosts darauf, dass es sich um Hartholz wie etwa Buche handelt. Buchenholz eignet sich aufgrund seiner besonderen Flexibilität und gleichzeitigen Stabilität besonders für langlebige Unterfederungen.

Bauweise: Lattenroste von starr bis verstellbar

Die Bauweise des Lattenrosts unterscheidet sich danach, inwieweit der Lattenrost verstellbar ist. Starre Lattenroste haben keinerlei Einstellungsmöglichkeiten. Verstellbare Lattenroste unterscheiden sich darin, in welchem Maß sie Anpassungen ermöglichen.

Illustration: ein gerollter Lattenrost 100x200

Starrer Lattenrost

Durch einen starren Lattenrost 100x200 wird die Ergonomie der Matratze kaum beeinflusst. Vorteilhaft ist, dass von Anwenderseite keine Fehler beim Lattenrost einstellen vorkommen können. Der starre Lattenrost ist meist ein einfacher Rollrost aus Holz oder ein massiver Metallrost.

Illustration: Schieberegler auf den Federleisten eines Lattenrost 100x200

Lattenrost mit Härtegradeinstellung

Härtegradeinstellungen am Lattenrost 100x200 können über sogenannte Verstellschieber vorgenommen werden. Diese befinden sich wahlweise im Rücken-, Schulter- oder Lordosebereich.

Illustration: ein Lattenrost mit höhenverstellbarem Kopf- und Fußteil

Höhenverstellbarer Lattenrost

Einige Lattenroste besitzen bewegliche Kopf- und Fußteile. Hier lässt sich der gesamte Lattenrost stufenweise hochklappen.

Illustration: schematischer Einblick in einen Telllerlattenrost

Tellerlattenrost

Der Tellerlattenrost stellt eine überaus flexible Ausnahme hinsichtlich der Verstellbarkeit dar. Bei ihm ist jedes tellerförmige Element gefedert, in alle Richtungen beweglich und einzeln verstellbar. Die besonders hohe Anpassung an die Körperform durch den Tellerlattenrost sollte jedoch vornehmlich durch eine gute Matratze gewährleistet sein. Bei einer schlechten Matratze kann auch der anpassungsfähigste Lattenrost nicht hinreichend nachbessern. Im Gegenteil: Ein falsch eingestellter Tellerlattenrost kann den Effekt einer Matratze mit herausragenden Liegeeigenschaften stark minimieren.

 

Fazit:
Ein starrer Lattenrost ist gut, solange Körpermaße oder Liegebedürfnisse keine weiteren Anpassungen erforderlich machen. Wer körperliche Umbrüche wie Muskelaufbau oder Schwangerschaft vorwegdenkt oder es einfach komfortabler mag, ist mit einem Lattenrost mit Härtegradregulierung gut beraten. Ein verstellbares Kopf- und Fußteil ist für Fernsehabende im Bett oder ganze Tage, die man krankheitsbedingt im Bett verbringen muss, ein echter Gewinn.

 

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