Glossar

Schulterklappeffekt – Das Kreuz der Rückenschläfer

Illustration: Eine Person liegt ergonomisch korrekt auf der BODYGUARD Matratze. Die Ergonomiemodule im Schulter- und Nackenbereich geben nach, so dass kein Schulterklappeffekt eintritt.

Hinter dem Schulterklappeffekt verbirgt sich ein Phänomen, das viele Rückenschläfer betrifft: Der Rumpf sinkt beim Liegen in Rückenlage tiefer in die Matratze als die Schultern.

Durch diese ungünstige Körperhaltung in der Schlafposition auf dem Rücken werden die Schultern nach vorne gedrückt, was sich ungünstig auf den Schlafkomfort und das Wohlbefinden auswirkt. Das Schlafen auf dem Rücken gilt in richtiger Haltung als gesunde Liegeposition. Alle Körperpartien werden bei Rückenschläfern gleichmäßig entlastet und auf einzelne Körperteile kein unnötiger Druck ausgeübt. Dies gilt allerdings nur, wenn man ergonomisch optimal liegt. Ist dies nicht der Fall, ist die häufigste Komplikation der sogenannte Schulterklappeffekt mit all seinen negativen Begleiterscheinungen.

Foto: Eine Person liegt halb aufgerichtet im Bett und hält sich den Rücken.

Wie kommt es zum Schulterklappeffekt?

Der Grund für das Hochklappen der Schultern in Rückenlage ist eine Matratze, die den Schulterbereich nicht optimal entlastet und den Rumpfbereich gleichzeitig zu wenig stützt. Alle Körperpartien müssen im richtigen Verhältnis in die Matratze einsinken, damit die Wirbelsäule in entspannter Lage die anatomisch korrekte Doppel-S-Krümmung beibehalten kann. Das heißt, dass Körperpartien, an denen viel Masse auf eine verhältnismäßig kleine Fläche einwirkt, wie etwa im Gesäßbereich, stärker abgestützt werden müssen, damit sie nicht zu tief in die Matratze einsinken. Leichtere Körperpartien, wie zum Beispiel Schultern und Beine, müssen in die Matratze einsinken können, obwohl sie nicht so viel Druck ausüben. Nur so wird Fehl- oder Schonhaltungen beim Schlafen auf dem Rücken entgegengewirkt.

Welche Auswirkungen hat der Schulterklappeffekt?

Foto: Eine Person in Rückansicht. Sie massiert sich mit einer Hand das Schulterblatt.Wenn die Schultern nach vorne geklappt werden, erhöht sich der Druck auf den Rumpf. Das beeinträchtigt die Atmung, was wiederum Schnarchen begünstigt. Im ungünstigsten Fall kann diese Körperhaltung auch Schlafapnoe, also die Unterversorgung der Lunge oder sogar kurzzeitige Atemstillstände, begünstigen. Das Zusammenstauchen des Oberkörpers sorgt zudem für eine verkrampfte Haltung, da die Muskeln nicht entspannen können. Diese Haltung führt in der Regel zu Verspannungen und Rückenschmerzen, was durch die Tatsache verstärkt wird, dass sich Rückenschläfer nachts weniger bewegen als Schläfer mit anderen bevorzugten Schlafpositionen.

Was kann man gegen den Schulterklappeffekt tun?

Illustration: Eine Bodyguard-Matratze. Der Bezug ist an einer Ecke großflächig entfernt so dass der Blick auf den Matratzenkern frei ist.Um den Schulterklappeffekt zu vermeiden, braucht es eine Matratze, die die verschiedenen Körperpartien ergonomisch optimal abstützt bzw. entlastet. Eine hohe Punktelastizität und passende Liegezonen sind dabei entscheidend. Nur so können Schulter- und Rumpfpartie im richtigen Verhältnis in die Matratze einsinken. Das passende Kissen unterstützt das ergonomisch optimale Liegen zusätzlich. Wichtig ist, dass das Kissen nicht zu hoch und nicht zu niedrig ist. Sonst knickt der Kopf in Rückenlage nach vorne oder hinten ab und wird überdehnt, was zu Verspannungen und einer Minderung des Schlafkomforts führen kann. Individuell anpassbare Kissen sind hilfreich, um seine ideale Kissenhöhe einzustellen.

Schulterklappeffekt in Tests

Die Stiftung Warentest berücksichtigt den Schulterklappeffekt in der Kategorie „Liegeeigenschaften“ in ihrem Matratzentest. Die BODYGUARD® Anti-Kartell-Matratze schnitt hier mit „gut“ ab („test“ 10/2018 – getestet: 90x200 cm, mittelfest). Sie ist demnach nicht nur für Bauch- und Seitenschläfer, sondern auch für die rund 20 Prozent der Menschen geeignet, die am liebsten auf dem Rücken schlafen.

 

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