Schlafgeschichten

Gute-Nacht-Bild – ein farbenfrohes Abendritual

Foto: In einem Bett liegt ein Smartphone, auf dessen Bildschirm „Gute Nacht und träum was Schönes!“ geschrieben steht.

Das Gute-Nacht-Bild dient oftmals als letztes Kommunikationsmittel und Austausch mit den Liebsten vor dem Schlafengehen. Auf eine kreative Weise wird den Liebsten eine erholsame Nacht gewünscht. Solche Bilder sind ein beliebtes Abendritual besonders unter Erwachsenen geworden, die sich auf diese Weise über Messengerdienste oder Social-Media-Plattformen austauschen. Schon früher fanden sich Gute-Nacht-Bilder besonders häufig in Internetforen.

Den Tag abschließen mit einem Gute-Nacht-Bild

Foto: Eine Person liegt im Bett und schaut auf ihr Smartphone. Das Display leuchtet grell ins Gesicht.

Wenn man seine bessere Hälfte am Abend vermisst oder man einem lieben Menschen einfach schöne Träume wünschen möchte, kann das Gute-Nacht-Bild eine kreative Möglichkeit zum Austausch sein. Im Internet finden sich unzählige solcher Bilder in den verschiedensten Motiven, die keine Wünsche offenlassen. Ein schöner Nebeneffekt: Das Gute-Nacht-Bild kann für eine gelungene Überraschung am nächsten Morgen sorgen, wenn der Empfänger das Bild erst nach dem Erwachen sieht. Für viele Menschen trägt diese Grußform deshalb auch zu einem besseren und motivierenden Start in den Tag bei.

Die Entwicklung der Gute-Nacht-Bilder

Schon sehr früh haben sich Internetseiten gebildet, auf denen Menschen ihre Bilder online stellen konnten oder sie zum Verteilen genutzt haben. Oftmals waren solche Bilder mit einem eigenen Label versehen, um sich stärker zu positionieren und von anderen Menschen wahrgenommen zu werden, woraus sich letztendlich ein Kommunikationsaustausch entwickelte. Im Umkehrschluss teilten noch mehr Menschen Bilder und irgendwann entwickelte sich mit dem Gute-Nacht-Bild eine eigene Kategorie.

Bevor es das Smartphone und Social-Media-Plattformen gab, tauchte das Gute Abend Bild ganz klassisch in Foren auf, in denen man über Computer zum gemeinsamen Austausch unterwegs war. Das Gästebuch war früher auf Internetseiten ebenfalls ein beliebtes Kommunikationsmittel und wurde oft von solchen Bildern geschmückt. Damalige Messenger Dienste wurden verwendet, um Familie, Freunden oder Bekannten vor dem Zubettgehen direkt ein Gute-Nacht-Bild zuzuschicken.

Glitzer, Tiere, Sprüche – beliebte Motive

Foto: Eine Katze liegt in Rückenlage auf einem grauen Stoffbezug. Daneben steht geschrieben: „Ich weiß nicht, was du jetzt machst ... Ich mach heia!“

Humorvolle und mit lustigen Sprüchen geschmückte Gute-Nacht-Bilder sind bis heute unter den Spitzenreitern verbreitet und echte Klassiker. Witzige und auch freche Sprüche sollen vor dem Zubettgehen noch einmal für einen Lacher und gute Laune sorgen. Typische Merkmale solcher Gute Nacht Grüße sind vor allem kitschig und glitzernde Motive, aber auch tierische Motive mit süßen Katzenbabys und einem passenden Spruch werden gerne gewählt. Das Format hat sich dem Wandel der Zeit angepasst: Waren es früher vermehrt statische Bilder, lässt sich heute beobachten, wie vermehrt GIFs auftauchen. In solchen GIFs bewegen sich vor allem die Hintergrundelemente wie Glitzer oder funkelnde Sterne. Außerdem wird neben dieser Form von Gute-Nacht-Bildern auch gern zu spezielleren Varianten wie dem Videoformat gegriffen.

Das Gute-Nacht-Bild im Wandel der Zeit

Mit dem Wandel der Zeit hat sich das Gute-Nacht-Bild zum Teil in eine andere Richtung gewendet. Neben den klassischen Glitzermotiven mit einer Portion Humor häufen sich Bilder mit motivierenden Sprüche oder Emotionen, die die eigene Gefühlslage offenbaren. Auch das kitschig glitzernde Motiv rückt bei solchen Abendgrüßen vermehrt in den Hintergrund. Stattdessen sind warme Farbtöne gefragt, die Ruhe ausstrahlen sollen. In diese Kategorie fallen auch Bilder, die bedeutende Filmzitate aufgreifen, um für den nächsten Tag zu motivieren. Diese Art der Guten Abend Bilder sind häufig auf Social-Media-Plattformen zu finden, die sich nicht direkt an eine Person richten, sondern an die Masse, die sich untereinander austauschen kann.

Ein sich entwickelnder Trend

Foto: Ein in roter Alufolie eingewickeltes Schokoladenherz liegt auf einem Kopfkissen.

Das Gute-Nacht-Bild hat sich ohne Frage zu einem Trend entwickelt und als Ritual vor dem Zubettgehen etabliert. Während Kinder vor dem Zubettgehen gerne vom Betthupferl Gebrauch machen oder voller Sehnsucht Abend für Abend das Sandmännchen erwarten, sind es für die anderen das Gute-Nacht-Bild. Ganz gleich, um welches Ritual es sich handelt, sie alle haben eine Sache gemeinsam: Vor dem Schlafengehen kann man sich noch einmal auf eine Kleinigkeit freuen. Allerdings sollte man bei der Nutzung elektronischer Geräte vor dem Zubettgehen aufpassen. Das betrifft insbesondere Menschen, die nur schwer einschlafen können oder von Schlafproblemen geplagt sind.

Mit dem Gute-Nacht-Bild wirklich gut schlafen?

Foto: Eine Person fasst sich an die Stirn.

Grundsätzlich ist es ratsam, elektronische Geräte wie Smartphone, Tablet, Laptop oder Fernseher unmittelbar vor dem Zubettgehen nicht mehr zu nutzen. Denn blaues Licht kann Schlafstörungen begünstigen, indem die Melatonin-Produktion gedrosselt wird. Besonders für Menschen, die bereits Schlafstörungen haben, ist die Nutzung elektronischer Geräte unmittelbar vor dem Schlafengehen nicht ratsam. Wer abends nicht auf sein Handy verzichten kann, sollte besser den Nachtmodus anschalten – der Bildschirm gibt dann weniger blaues Licht ab.

 

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