Schlafgeschichten

Der Nachttisch – ein Allrounder im Schlafzimmer

Foto: Nachttisch neben einem Bett. Auf dem Nachttisch liegt ein Buch. Eine angeschaltete Lampe steht auf dem Nachttisch.

Ein Nachttisch sollte bei der Schlafzimmereinrichtung nicht fehlen. Er ist nicht nur ein dekoratives Element, sondern dient insbesondere als praktische Ablagefläche. Die Tische werden in verschiedenen Varianten angeboten. Ein Nachttisch mit Schublade und integrierten Ablagefächern schafft zusätzlichen Stauraum.

Historie des Nachttisches

Früher wurde der Nachttisch überwiegend genutzt, um darin einen Nachttopf aufzubewahren. Üblicherweise befand sich die Toilette bis in die 1940er Jahre außerhalb einer Wohnung. Diese Situation erschwerte die Zugänglichkeit in der Nacht. Das Möbelstück war damals ein kleiner Schrank mit Tür, um ausreichend Platz für die Aufbewahrung des Nachttopfes zu ermöglichen. Heutzutage besitzen Nachtschränke meist mehrere Schubladen anstatt Türen.

Funktionalität von Nachttischen

Der moderne Nachttisch bietet eine praktische Ablagefläche sowie Aufbewahrungsmöglichkeiten für Dinge, die vor dem Zubettgehen oder während der Nacht gebraucht werden. Typische Gegenstände sind zum Beispiel Leselampe, Taschenlampe, Wecker, Medikamente, Brille, Bettlektüre oder Taschentücher. Das Möbelstück befindet sich in der Regel am Kopfende des Bettes. Bei einem Doppelbett wird der Tisch auf jeder Seite platziert. Aus denselben Materialien gefertigt, bilden solche Tische in Kombination mit einem passenden Bett eine optische Einheit.

Foto: Karierte Bettwäsche und daneben ein runder Nachttisch. Auf dem Nachttisch sind Tasse, Wecker, Lampe, Buch und Lesebrille platziert.

Die richtige Auswahl eines Nachttisches

Die Auswahl eines Nachttisches hängt nicht nur von der passenden Schlafzimmereinrichtung ab. Für den bestmöglichen Komfort sollte das Möbelstück an die Höhe der Matratze angepasst sein. Der individuelle Platzbedarf spielt für die Auswahl des passenden Tisches ebenfalls eine entscheidende Rolle. Je nach Bedarf wird zwischen Beistelltisch, Nachtkonsole oder Nachtschrank gewählt.

Beistelltisch

Als Beistelltisch wird, simpel betrachtet, ein Nachttisch bezeichnet, der weder mit Schubladen noch mit Ablagefächern ausgestattet ist. Der Beistelltisch wird überwiegend als dekoratives Element eingesetzt, das lediglich über eine kleine Abstellfläche verfügt.

Foto: Ein runder bronzefarbener Beistelltisch steht neben einem Bett. Auf dem Nachttisch ist eine Pflanze platziert.

Nachtkonsole

Eine Nachtkonsole ist kompakter und verfügt über mindestens eine Schublade, die zusätzlichen Stauraum bietet. Ihre Ablagefläche ist im Gegensatz zum Beistelltisch größer und schafft mehr Platz für Dekorationsobjekte.

Foto: Neben einem Bett steht eine Nachtkonsole, die eine Schublade besitzt.

Nachtschrank

Der Nachtschrank, auch Nachtkommode genannt, zeichnet sich durch mehrere Schubladen und Geräumigkeit aus. Die Ablagefläche bietet Platz für eine Nachttischlampe und anderweitige Dekorationsobjekte. Einige Modelle sind auch heute noch mit einer Tür ausgestattet.

Foto: Neben einem Bett steht ein Nachtschrank aus Holz. Zwei Schubladen und diverse Gegenstände auf der Ablagefläche zieren ihn.

Eine breite Auswahl an Materialen

Die Auswahl des passenden Materials hängt von den individuellen Bedürfnissen und der Schlafzimmergestaltung ab. Massivholz wird für eine zeitgemäß klassische Einrichtung genutzt. Wer für seinen Nachttisch Massivholz wählt, kann sich beispielsweise zwischen Akazie, Eiche oder Wildbuche entscheiden. Gläserne Betttische mit einem Gestell aus Holz oder Metall können gut mit Massivholz-Betten kombiniert werden. Für Polster- oder Boxspringbetten ist das Möbelstück oft mit Stoff bezogen. Metall-Tische passen optimal zu einem Metall-Bett. Bei diesen Modellen wird häufig Glas für die Ablagefläche verwendet.

Foto: Neben einem Bett mit weißer Bettwäsche steht ein individuell-gebastelter Nachttisch aus Holzblöcken.

Besonderheit bei Stauraum- oder Funktionsbetten

Stauraum- oder Funktionsbetten können mit speziellen Betttischen kombiniert werden, damit die Schubkästen unter dem Bett frei zugänglich bleiben. Ein Nachttisch zum Einhängen stellt hierfür eine praktische Lösung dar. Ein Nachttisch hängend ist so konzipiert, dass er ohne Füße direkt am Bettrand montiert wird. Häufig verfügen solche Tische über eine Schublade, in der Gegenstände aufbewahrt werden können. Je nach Modell gibt es Betten, die mit einem bereits integrierten Nachttisch ausgestattet sind.

Foto: Ein Nachttisch hängend ist an einem Bett befestigt.

Nachttisch für Boxspringbett und Futonbett

Auf der Suche nach einem Nachttisch für Boxspringbett und Futonbett sollte die passende Höhe beachtet werden. Die Liegehöhe bei einem Boxspringbett kann variieren und beträgt zwischen 50 und 70 cm. Da in diesem Zusammenhang Nachtkästchen für Boxspringbetten höher ausfallen, sollte die Liegehöhe bei einem Boxspringbett genau ausgemessen werden. Gleiches gilt ebenso für das Futonbett: Damit der Nachttisch mit dem Futon-Bettrahmen übereinstimmt, werden niedrige Tische mit nur einer Schublade angeboten.

 

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