Glossar

Das Funktionsbett – Nutzen aus kleinem Wohnraum schaffen

Illustration: Ein Funktionsbett mit Schränken und Regalen und einer weiteren Liegefläche, die leicht hervorgeschoben ist.

Unter dem Begriff Funktionsbett werden verschiedene Arten multifunktionaler Bettgestelle zusammengefasst. Es gibt Funktionsbetten, die Stauraum schaffen, und wiederum solche, die keinen Stauraum schaffen, dafür aber mehr Raum im Raum ermöglichen. In jedem Fall bieten Funktionsbetten einen praktischen Mehrwert, weil sie sich ausgezeichnet in beengten Wohnräumen einsetzen lassen und wahre Platzwunder sein können.

Platz in beengten Wohnräumen effektiv nutzen

Mit einem Funktionsbett lässt sich auf verschiedene Weise Platz im Raum nutzen und einsparen. Im beengten Kinder- und Jugendzimmer, Zimmern mit Dachschrägen, in der schmalen Studentenbude oder wenn der Kleiderschrank aus allen Nähten zu platzen droht – in solchen Fällen bewirken Funktionsbetten oftmals wahre Stauraumwunder.

Foto: Zimmer mit einem Bett in der Mitte, auf dem verschiedene Decken liegen. Links ein Spiegel, rechts hängen Bilder an der Wand.

Die meisten solcher Betten sind darauf ausgelegt, Stauraumlösungen zu bieten. Das klassische Polsterbett mit Bettkasten zählt beispielsweise zur Familie der Funktionsbetten, da es sich hochklappen lässt und der unter dem Lattenrost vorhandene Bettkasten eine Ablagefläche für Bettwäsche bietet. Andere Funktionsbetten hingegen lassen sich so einsetzen, dass sie erst zum Vorschein kommen, wenn sie wirklich gebraucht werden. Das ist zum Beispiel bei einem klappbaren Schrankbett der Fall. Hier besteht die Aufgabe nicht darin, Stauraum zu schaffen, sondern Raum im Raum zu ermöglichen.

Tipp:
Wer ein herkömmliches Bettgestell ohne Stauraummöglichkeit besitzt, aber dringend zusätzlichen Stauraum benötigt, kann mit einfachen Bettkästen aus dem Baumarkt nachhelfen. Die Bettkästen werden einfach unter das Bettgestell geschoben. Messen Sie vorher jedoch den Abstand zwischen Boden und Bettkante ab, damit der Bettkasten auch passt. Alternativ können Aufbewahrungsboxen als Einschub verwendet werden.

Funktionsbett – flexibel einsetzbar

Ein Funktionsbett ist je nach Funktion flexibel aufgebaut. Typisch für ein solches Bett sind die vielen Schubladen, Regale und Fächer, die am Bettgestell oder unter der Liegefläche integriert sind. Andere Funktionsbetten sind mit einer zusätzlichen Liegefläche ausgestattet, die sich ausziehen lässt – neben Stauraum ist gleichzeitig Platz für einen Gast geboten. Wenn Sie überlegen, ein solches Betz zu kaufen, bedenken Sie folgende Fragen: Wie viel Platz habe ich im Zimmer zur Verfügung und welche Sachen müssen verstaut werden?

Foto: In einem Zimmer mit Dachschrägen steht ein Funktionsbett, das viele Stauraummöglichkeiten besitzt.

Aufgepasst bei Schlafzimmern mit Dachschrägen: An der Stelle, wo die Dachschräge verläuft, fällt ein Teil nutzbarer Fläche weg und es kann schnell eng im Raum werden. Hier kann ein Bett mit Stauraum die Nutzfläche gut kompensieren. Empfehlenswert für Paare ist ein Funktionsbett 180x200 cm, für Einzelschläfer das Funktionsbett 140x200 cm, das jeweils mit niedrigem Kopfteil und diversen Stauraummöglichkeiten ausgestattet sein sollte. Bei Kindern und Teenagern fällt ebenfalls eine Menge an Spielzeug an, deshalb ist das Funktionsbett mit Stauraum für Kinder- und Jugendzimmer meistens die richtige Wahl.

Das klassische Stauraumbett für mehr Stauraum

Foto: Hervorgeschobene Bettkästen, in denen Hausschuhe und Bettwäsche verstaut sind.

Das Stauraumbett ist wohl die bekannteste Form eines Funktionsbettes. Wie der Name andeutet, ist es darauf ausgelegt, Stauraum zu ermöglichen – in Form von Bettkästen oder Einschüben am Bettgestell, die sich dort befinden, wo bei klassischen Bettgestellen ein Hohlraum wäre. In den Kästen lassen sich etwa Bettwäsche, Bettzeug, Handtücher oder Kleidung bequem verstauen. Das Stauraumbett 140x200 cm ist eine beliebte Größe als Einzelbett. Durch den Stauraum im Bett wird viel weniger Platz im Zimmer beansprucht, sodass eine komfortablere Liegegröße gewählt werden kann.

Begehbares Funktionsbett

Illustration: Ein Funktionsbett, bei dem die Liegefläche hochgeklappt ist und im Inneren verschiedene Schubladen und kleine Schränke zum Begehen verbaut sind.

Es gibt Modelle für Jugendzimmer, die ein begehbares Bett, beziehungsweise einen begehbaren Stauraum anbieten. Bei einem solchen Funktionsbett befindet sich unter der Liegefläche ein begehbarer Stauraum, der neben einem großen Platzangebot zum Verstauen von Büchern als begehbarer Kleiderschrank genutzt werden kann und mit kleinen Kommoden ausgestattet ist. Diese Betten sind oft mit einem hydraulischen Lattenrost ausgestattet. Denn um den Stauraum zu betreten, muss man das Bett hochklappen. Dabei wird der Lattenrost angehoben und eingerastet.

Für Überachtungsgäste: Funktionsbett mit Ausziehfunktion

Foto: Zwei Liegeflächen, die andere Liegefläche wurde aus dem Funktionsbett hervorgezogen.

In Kinder- und Jugendzimmern hat sich das Funktionsbett mit Stauraum zu einem echten Standard etabliert. Neben praktischen Verstaumöglichkeiten nutzen Kinder und Teenager das Bett gerne als Ort zum Verweilen – gerade ein Funktionsbett lässt sich prima als Couch-Ersatz verwenden. Mit Deko-Kissen und Lichterketten kann aus dem Bettgestell ein echtes Paradies geschaffen werden. Ein Bett mit Ausziehfunktion ist besonders gefragt, denn die Funktion ermöglicht eine weitere Liegefläche. Aufgrund dieser Funktion werden solche Betten auch als Tandembetten bezeichnet, denn die zweite Liegefläche, die mit Rollen versehen ist, lässt sich unter dem Bett einfach und schnell hervorziehen. Besonders dann, wenn Freunde zu Besuch kommen oder sich spontane Übernachtungsgäste ankündigen, sind Tandembetten eine praktische und vor allem schnelle Lösung. Bei einem Funktionsbett 90x200 cm lässt sich die Liegefläche auf das Doppelte in den Maßen 180x200 cm vergrößern.

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Ein ähnliches Modell ist das Kojenbett, das an eine Schiffskabine erinnert. Das Kojenbett 90x200 cm ist in vielen Kinderzimmern vertreten. Im Vergleich zum Funktionsbett ist die Liegefläche etwas höher. Unter der Liegefläche sind Schubkästen und Regalbretter eingebaut, um Spielzeug und Bettdecken zu verstauen.

Tipp:
Das Ausziehen der Liegefläche beansprucht Platz. Eventuelle Gegenstände wie eine Kommode oder ein Stuhl, die die ausgezogene Liegefläche des Tandembettes blockieren, müssten dann einen gesonderten Platz finden. Hier sollte über Zwischenlösungen nachgedacht werden.

Verstecktes Funktionsbett zum Ausklappen

Das Schrankbett stellt ein weiteres Funktionsbett-Modell dar, das sich aus einem Schrank herausziehen und bei Nichtgebrauch wieder einklappen lässt. Es eignet sich für jeden, der in einem ohnehin schon beengten Zimmer oder in einer klein bemessenen Wohnung lebt. Alternativ lässt sich ein solches verstecktes Bett als platzsparendes Gästebett verwenden. Allerdings sollten Sie auch hier bedenken, dass keine Gegenstände im Weg stehen dürfen, die das Bett beim Ausklappen blockieren.

Foto: Ein ausgeklapptes Schrankbett

Weshalb die Qualität stimmen muss

Ein Funktionsbett mit Stauraum ist im Vergleich zu herkömmlichen Bettgestellen komplexer aufgebaut, weshalb Sie vor dem Kauf auf die Qualität achten sollten. Bei unsauberer Verarbeitung können sich wichtige Teile oder Verbindungsstücke verziehen und verklemmen. Das hat zur Folge, dass das Funktionsbett schon nach einer kurzen Nutzungsdauer zu knarzen beginnt und an Stabilität verliert. Ein robustes Funktionsbett sollte immer aus Massivholz gefertigt sein.

Die passende Matratze für ein Funktionsbett

Bis auf das klappbare Schrankbett, das in den meisten Fällen bereits mit einer integrierten Matratze ausgestattet ist, lässt sich für fast jedes Funktionsbett eine eigene Matratze verwenden. Die BODYGUARD® Matratze können Sie für jedes Bettgestell nutzen. Egal ob für Kinder, Teenager oder Erwachsene – auf der BODYGUARD® Matratze schlafen unterschiedliche Körpertypen gut. Sie ist in allen üblichen Größen und auch Sondergrößen erhältlich.

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Matratze in Wünschgröße kaufen

Achten Sie beim Kauf darauf, ob ein Lattenrost in dem Funktionsbett bereits integriert ist. In den meisten Fällen ist der Lattenrost fest verbaut. Sollte sich beim Kauf jedoch die Möglichkeit offenbaren, einen eigenen Lattenrost zu nutzen, können Sie den BODYGUARD® Lattenrost wählen. In Zusammenspiel mit der BODYGUARD® Matratze schafft er einen besonders wohltuenden Schlafkomfort.

 

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