Glossar

Das Polsterbett: ein Partner ohne Ecken und Kanten

Illustration: Im Schlafzimmer steht ein Polsterbett mit der BODYGUARD® Matratze obendrauf.

Bei einem Polsterbett sind Bettrahmen und Kopfteil rundum gepolstert. Wer gerne sitzend im Bett verweilt, kann sich bequem an das weich gepolsterte Kopfteil anlehnen. Zudem stellen Polsterbetten eine preiswerte Alternative zu Boxspringbetten dar, denn Matratze und Lattenrost können an das individuelle Schlafbedürfnis angepasst werden.

Polsterbett – nicht nur zum Schlafen gedacht

Im Grunde genommen ist das Polsterbett ein klassisches Bettgestell, das sich aus den Komponenten Bettrahmen, Lattenrost und Matratze zusammensetzt. Typisch bei Polsterbetten ist, wie der Name verrät, der rundum gepolsterte Bettrahmen. Häufig besitzen diese Bettgestelle zusätzlich ein gepolstertes, weiches Kopfteil, das ein ideales Anlehnen ganz ohne störende Ecken und Kanten ermöglicht. Wer also gern sitzend im Bett fernsieht, liest oder sein Frühstück genießt, wird das weiche Kopfteil besonders zu schätzen wissen. Gepolsterte Betten mit einem breit umlaufenden Rahmen am Kopfende bieten außerdem eine bequeme Ablagemöglichkeit in greifbarer Nähe für Fernbedienung oder Buch.

Foto: Im Raum steht ein graues Polsterbett.

Die Qual der Wahl beim Bezug

Weit verbreitet sind Polsterbetten, die mit Webstoff, Kunst-, Echtleder oder Velours bezogen sind. Sie sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich, sodass sich die Betten gut in die jeweilige Schlafzimmeroptik integrieren lassen. Bezüge aus Stoff sind sehr beliebt – unterschiedliche Webstoffe geben der Polsterung je nach Anzahl der verwendeten Garne eine feine oder grobe Struktur und eine schöne Musterung. Velours ist ein Stoff, der sich aus Baumwolle und Mischfasern zusammensetzt und eine kuschelig-flauschige Oberfläche ergibt. Leder gilt als zeitloser Klassiker – Echtleder ist robust und besticht durch seine lange Haltbarkeit, optisch unterscheidet sich der Bezug aber kaum von der günstigeren Kunstleder-Variante. Letztendlich entscheidet der persönliche Geschmack über die Wahl des Bezugs. Bedenken Sie allerdings, dass ein Polsterbett Pflege benötigt und Stoffbezüge für Hausstaubmilbenallergiker nicht zu empfehlen sind.

Foto: Eine dreiteilige Reihe mit verschiedenen Polsterbett-Bezügen: Polster, Leder und Velours.

Polster reinigen

Der Stoffbezug bei einem Polsterbett kann sich schnell zu einem echten Staubfänger entwickeln. Die Polsterung sollte daher regelmäßig abgesaugt werden. Etwas einfacher ist die Pflege bei Polsterbetten mit Leder- oder Kunstlederbezügen, wo das Polster einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden kann. Bei hartnäckigeren Flecken ist ein bisschen Geschick gefragt – hier haben sich Hausmittel als wahre Wunder bei der Fleckenbeseitigung bewährt.

Foto: Ein Nasssauger reinigt eine Stelle eines Polsterbezugs.

Rasierschaum als Hausmittel

Bei hartnäckigeren Verschmutzungen lassen sich Polster reinigen mit Rasierschaum. Akute Verschmutzungen bei Stoffbezügen sollten schnellstmöglich beseitigt werden, ehe sie in das Gewebe einziehen. Saugen Sie die betroffene Stelle zunächst vorsichtig ab. Reiben Sie dann den Rasierschaum ein – das ganze lassen Sie etwa für zehn Minuten einwirken. Behandeln Sie den Fleck anschließend mit einer weichen Bürste statt mit einem feuchten Tuch, um Wasserflecken zu vermeiden. Dabei sollten Sie den Schaum unbedingt in Richtung der liegenden Fasern ausbürsten, um ein Ausfransen der Fasern zu verhindern.

Polster reinigen mit Natron

Vor allem bei Webstoff hat sich Natron als hilfreiches Hausmittel behauptet. Hier kann zwischen Nass- und Trockenreinigung gewählt werden: Bei der Trockenreinigung wird das Natron über die betroffene Stelle gestreut. Saugen Sie das Natron am nächsten Tag ab – die Flecken sollten jetzt verschwunden sein. Bei der Nassreinigung wird das Natronpulver mit heißem Wasser vermischt. Das Gemisch wird vorsichtig in das Polster eingerieben. Lassen Sie die Stelle trocknen und saugen Sie diese anschließend ab. Polster reinigen mit Natron bringt dazu einen schönen Nebeneffekt mit sich: Unangenehme Gerüche werden neutralisiert.

Foto: Ein Glas Wasser, darüber ein Teelöffel mit Natronpulver.

Polsterbett gleich Boxspringbett?

Boxspringbetten gehören zur Familie der Polsterbetten. Äußerlich unterscheiden sich beide Bettentypen nur marginal voneinander, doch beim Aufbau umso mehr: Bei einem Polsterbett liegt die Matratze auf einem Lattenrost, bei einem Boxspringbett hingegen auf einem Boxspringgestell, dessen Boxen mit Federkern gefüllt sind. Für mehr Komfort wird die Matratze bei einem Boxspringbett häufig durch einen Topper ergänzt. Aufgrund ihrer Höhe ermöglichen Boxspringbetten ein komfortableres Hineinlegen und Aufstehen. Mittlerweile wurden spezielle Polsterbett-Modelle entwickelt, die in Boxspringbetten-Optik gefertigt und der Höhe angepasst sind.

Foto: Links ein Polsterbett mit Lattenrost, rechts ein Boxspringbett, die Matratzen liegen auf dem Boxspringbett auf.

Clever gebettet mit einem Polsterbett

Gepolsterte Betten lassen sich als klassische Einzelbetten, Doppelbetten oder auch als Familienbetten nutzen. Das Polsterbett 140x200 zählt zu den beliebtesten Varianten bei Einzelschläfern. Als Ehebetten haben sich das Polsterbett 160x200 cm oder das Polsterbett 180x200 bewährt, denn die Liegefläche bietet für beide Partner ausreichend Bewegungsfreiheit. Wer gern die Kinder mit im Bett hat, sollte das größtmögliche Polsterbett kaufen. Die breite Liegefläche bei einem sogenannten King-Size-Bett in den Maßen 200x200 cm schafft für Eltern und Kinder genügend Platz und kann ideal als Familienbett genutzt werden.

Einen praktischen Nebeneffekt bei gepolsterten Betten bringt die Bauweise mit sich: Unter der Liegefläche ist viel Platz, der sinnvoll genutzt werden kann. Gerade in kleinbemessenen Schlafzimmern wird oft jeder Millimeter Platz benötigt. Ein Polsterbett mit Bettkasten ermöglicht einen platzsparenden und leicht zugänglichen Stauraum, wo Bettwäsche oder zusätzliche Kissen untergebracht werden können.

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